Am vergangen Montag stand das erste Auswärtsspiel der Damen in Marienberg an. Neben den bekannten Gastgebern wartete auch der derzeitige Tabellenführer Zwönitz, aber der Reihe nach... Los ging es damit, das erste Spiel zwischen den Gastgebern und Zwönitz zu pfeifen. Die Gäste ließen dabei nie etwas anbrennen und gingen folgerichtig als Sieger ohne Satzverlust aus diesem Spiel hervor - nicht gut für uns, denn jetzt war auch Marienberg heiß auf Punkte.

Man muss sagen, Marienberg liegt den Damen nicht. So hatte man das Gefühl, nie richtig ins Spiel zu kommen, was auch mit diversen Umstellungen in der Startformation zu tun hatte. Die Abstimmung lies noch zu wünschen übrig. Als Folge wurde der erste Satz abgegeben - sehr eindeutig. Gewillt den ersten Satz vergessen zu machen und die ersten Auswärtspunkte einzufahren, wurde der zweite Satz angegangen. Viele Dinge klappten nun besser, jedoch noch nicht gut genug ... gegen Marienberg fehlten uns die Mittel und auch das Vertrauen in unsere Stärken ... so ging auch der zweite Satz verloren. "Gut, sei es drum.", lautete die Devise.

Jetzt ging es darum, den Fokus auf den letztjährigen Pokalsieger zu richten. Ohne Druck ging es in die zweite Partie des Abends. Zwönitz machte schnell deutlich, warum sie derzeit an der Spitze stehen. Individuell stark und gut aufeinander eingespielt agierten sie gegen unsere Damen. Trotzdem konnte man feststellen, dass unsere Mädels besseren Volleyball zeigten, als im ersten Spiel... wenn da nicht diese Annahmen wären. Gegen starke und platzierte Aufschläge des Gegners hatten wir kein Mittel; der erste Satz war dahin. Auf in den zweiten Satz! Und auf einmal konnten unsere Mädels wieder das zeigen, was sie können. Grundsolide Annahmen, gutes Zuspiel und vorne mit dem Quäntchen mehr an Entschlossenheit lag es in der Luft - der erste Satzverlust für Zwönitz in dieser Saison. Zum Ende hin lag man sogar mit 7 (!!!) Punkten vorn und noch einmal so viele bis zum Satzgewinn. Was dann geschah, war das, was wir eigentlich vermeiden wollten .... Zwönitz kam näher und näher, dann Ausgleich gefolgt von Rückstand für uns. Nervenaufreibend... zu viel für unsere Mädels. Zwönitz holte sich den Satz und gab zu, dass dies reines Glück war.

Oder vielleicht war es doch die Erfahrung, die uns an diesem Montag einfach streckenweise gefehlt hat. Abschließend bleibt zu sagen, dass wir an solchen Erfahrungen und Grenzsituationen reifen werden. Denn, wie der Wein, der seinen Geschmack in der Reife bekommt, werden auch wir, unsere Erfahrungen aus diesem Abend nutzen, um es beim nächsten Spiel gegen Johann'stadt besser zu machen.

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