Es war ein ganz bitterer Abend für die Amateure des VVV. Personell gut besetzt wurde die (Welt)Reise ins beschauliche Hohndorf bei Stollberg angetreten. Das Ziel dabei war natürlich klar: nach Möglichkeit ein Spiel gewinnen und sich so in der neuen Liga im Mittelfeld etablieren.

Die grün-schwarzen Männer durften auch gleich gegen den Gastgeber aufspielen. Mit der Aufstellung Ghyami, Neubert, Förster, Gärtner, Listner und Wotruba wurde ein hungriger Sechser aufgeboten.
Noch am Wochenende davor traf man beim IGOR-Cup aufeinander - dies war sicher ein Vorteil für uns. Der 1. Satz war wirklich sehenswert und verlief bis zum Ende ausgeglichen. Vor allem lange und schöne Spielzüge waren zu bewundern - der VVV behielt dabei stets die Nase vorn und errang verdient den ersten Teilerfolg. Die Sätze 2 und 3 sind nun hart zu schildern. Als ob ein Riss, ein Sprung, ein Blitz, ein Knall oder was auch immer durch die Halle drang, verwandelte sich das Bild. Dem VVV II gelang fast nichts mehr, den Hohndorfern immer mehr. Auch Auszeiten, Aus- und Seitenwechsel brachten uns nicht mehr zurück in die Erfolgsspur. Es war zum Auswachsen. Das Spiel lief an uns vorbei und ging letztlich klar verloren.

Nach der Partie Hohndorf gegen Gersdorf, welche der Gastgeber ebenfalls mit 2:1, wenn auch hauchdünn, gewann, gab es unsere 2. Chance.

Gegen Gersdorf erwischten wir wiederum den besseren Start und konnten im ersten Durchgang den Gegner förmlich überrennen. Ein deutlicher Satzgewinn war die logische Folge. Deja vu pur allerdings in Satz 2 - der VVV verlor Kontrolle und Glück und musste eine herbe 11:25 Pleite hinnehmen. Gegen 22:30 Uhr begann der Entscheidungssatz. Nochmal wollten wir uns nicht abschießen lassen. Und das wurden wir auch nicht. Die grünen Mannen wirkten hochkonzentriert und fokusiert. Immer wieder ging man in Führung. Beim Stand von 22:20 schien alles zu klappen. Doch dann Ausgleich 22:22. Wir gehen in Führung 23:22. Wieder Ausgleich und Satzball für Gersdorf. Wir währen ihn ab, genau wie den nächsten. Dann ein Fehlaufschlag und der 3. Satzball für die Blauen - sie nutzen ihn. Eine ganz ganz bittere Pille für unsere Mannschaft.

Aufgrund der neuen alten Punktregel stehen wir trotz teilweise ansprechender Spielweise mit leeren Händen da.
Kaputt & traurig aber nicht ohne Hoffnung für die nächsten Partien, konnte nach Mitternacht dann endlich jeder in sein Bett kriechen. Vielen Dank an Tobias für die neuerliche Bereitstellung des Busses und an Gärti unseren Busfahrer.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren