23:16. Der Sieg ist sicher. Nach einem soliden ersten, folgt ein souveräner zweiter Satz. 23:17. Kein Problem- immer noch eine sechs Punkte Führung. Sowas schenken Volleyballer der selbst betitelten Qualität keinesfalls her. Glaubt man. 23:18 ; 19 ; 20 ; 21. Uff. Starke Aufschläge der Zschopauer und Nerven in der eigenen Annahme. Die letzte Auszeit greift nicht. Zu Unvermögen gesellt sich Pech. Zu Pech kommt Unaufmerksamkeit, die sich selten derartig unaufgefordert entblößt. 23:23. Scheitert eine sieben Punkte Führung im zweiten, scheitert der entscheidende dritte Satz.

Doch während die an einer Hand abzählbaren, mitgereisten Fans bereits die Gesichter in den Händen bargen, weilte unter den Spielern des VVV eine erstaunliche Ruhe. Eine Stille, die es noch vor zwei Jahren in einer solchen Situation nie gegeben hätte. Eine Aura der Zuversicht und Gelassenheit. Bloßes Gottvertrauen.

Und so war es nur bedingt überraschend, dass nach dem Gleichziehen der Zschopauer der so wichtige Punkt zum 24:23 fiel und beim folgenden Aufschlag abermals durch einen eigenen Fehler des TSV der Pokalsieg besiegelt war.

Wieder lieferten die Jungs des VVV einen FAST auf der ganzen Linie überzeugenden Auftritt ab – das erste Spiel gegen die Thalheimer Routiniers ging ebenso mit 2:0 an den aktuellen Meister und Tabellenführer.
Trotz volatiler personeller Besetzung und schwankenden Leistungen, sowie diversen gesundheitlichen Problemzonen ist es gelungen an den Erfolgen der vergangenen Saison anzuknüpfen. Nun heißt es „lediglich“ noch die Meisterschaft in der Erzgebirgsliga dingfest zu machen, bei der momentan vier Mannschaften punktgleich sind – die perfekte Ausgangslage für ein spannungsgeladenes Ligafinale in der heimischen Halle!

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