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Da nützt die beste Stimmung nichts!

Ja, das ist die traurige Erkenntis des Pokalspiels unserer 2. Mannschaft.
Am vergangenen Freitag sollte es mal wieder einen stimmungsvollen Abend im heimischen Hexelkessel geben! Zwei Tage zuvor konnte der VVV I mit einem erfolgreichen Auswärtsauftritt die Hoffnungen auf eine Titelverteidigung nähren. Das spornte natürlich auch die Kollegen an. Die Losfee (um die Ausnahmezustände bei uns wissend) meinte jedoch, dass es unfähr sei jemanden Geringeren als den SV Antonsthal nach Venusberg zu schicken - und so rückten also die Seriensieger des letzten Jahrzehnts an um den Pokaltraum der Amateure jäh zu zerstören. 

Vor reichlich 50 Zuschauern in der ausverkauften Grundschulhalle hatten sich die grünen Jungs jedoch viel vorgenommen - vielleicht zu viel. Begrüßt mit Wunderkerzen und Einlaufmusik starte die Partie. Im Übrigen: Pyrotechnik ist kein Verbrechen! Da es von Übermotivation zu Nervosität nur ein kleiner Schritt ist, begann das Spiel entsprechend fehlerbehaftet. Die Gäste, welche keinesfalls in Bestbesetzung antraten, aggierten gewohnt gelassen. Sie wissen einfach was sie können und dieses Leistungsvolumen scheint auch jederzeit abrufbar zu sein! Zwar gelang es durch intensive Bemühungen den Abstand immer wieder zu verkürzen, schlussendlich gewann Antonsthal Satz 1 jedoch relativ ungehindert.
Der VVV II konnte damit trotzdem zufrieden sein und entschied sich nicht zu wechseln. Doch statt, wie in der Kabine vorgenommen, weiter mutig zu spielen und Punkte zu erzwingen, flachte unser Leistungsniveau nun völlig ab. In der Mitte des 2. Durchgangs lief phasenweise gar nichts - ein deutlicher und schmerzhafter Satzverlust war die logische Konsequenz.
Zwar gelangen in Satz 3 noch ein paar schöne Kombinationen und auch 2 neue Spieler konnten sich profilieren, aber alles in allem waren auch hier die Unterschiede deutlich. Schlechte Annahmen, ungenaue Zuspiele und auch eine besorgniserregende Feldabwehr wurden offenbar. Unser Leistungsvermögen hat an diesem Tag einfach nicht ausgereicht, dem zwei Ligen höher spielenden Klassenprimus ernsthaft gefährlich zu werden. Nach einer knappen Stunden stand es 0:3 - die Partie und alle Träume von einem Wunder waren beendet.

Fazit:
1. Auch wenn wir uns sehr viel mehr vorgenommen hatten, verging die Enttäuschung relativ schnell. Es wurde deutlich, dass noch einige Ressourcen akquiriert werden wollen, wenn wir künftig in solchen Partien besser mithalten möchten. Da hilft nur Training, Training, Training!
2. Der große Favorit konnte also nicht aus dem Weg geräumt werden - der 1. Mannschaft wird in dieser Mission nichts geschenkt! ;-) Aber ihr schafft es trotzdem!
3. Dem Verein gehen durch die Niederlage leider eingeplante Einnahmen verloren, auch muss die Hoffnung begraben werden, nächstes Jahr international zu spielen! ;-)
4. Die wahren Gewinner des Abends waren einmal mehr die Zuschauer! Vielen Dank für alles - es war mal wieder ein Geschenk vor und mit euch spielen zu dürfen! "Ruhm und Ehre - Vensberg Amateure!"
5. Wir danken auch für die politische Botschaft in Richtung des Gemeinderates. Der VVV würde seine Heimspiele künftig gern in einer größeren Halle austragen - vielleicht können dazu ja noch intensivere Überlegungen in Drebach oder Scharfenstein angestellt werden!
6. Die Damen treten am 21.01.14 in Erla an - auch da geht es um das Weiterkommen im Erzgebirgspokal. Viel Erfolg Mädels! Macht uns und euern Trainer stolz! ;-)

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